Die Hansestadt Demmin liegt im Norden des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern im Nordosten Deutschlands. Sie war die Kreisstadt des Landkreises Demmin. Die Stadt ist eines der 18 Mittelzentren des Landes.
Demmin liegt im Vorpommerschen Tiefland am Zusammenfluss der Flüsse Peene, Tollense und Trebel, die zusammen ein Gewässerkreuz bilden. Kummerower See und Stettiner Haff (Oderhaff) sind auf der Peene per Schiff zu erreichen, Neubrandenburg über Altentreptow auf Nebenstraßen und Radwanderwegen. Der Zusammenfluss der Tollense und Trebel in die Peene wird touristisch gerne Dreistromland (in Anlehnung an das antike Zweistromland) genannt.
Nördlich von Demmin erstreckt sich auf etwa 174 Hektar das als Drosedower Wald und Woldeforst bezeichnete Waldgebiet. Hier liegt auch das 103 Hektar große Naturschutzgebiet Kronwald. Westlich befindet sich am linken Ufer der Peene das Devener Holz und am linken Ufer die Vorwerker Schweiz. Im Osten der Stadt liegen die Sandbergtannen und im Südosten der Vorwerker Wald.
Im Norden grenzt das Stadtgebiet an Nossendorf und Loitz, im Osten an Kletzin, Siedenbrünzow und Utzedel, im Süden an Beggerow, Borrentin und Schönfeld sowie im Westen an Warrenzin.
Möglich ist die Herkunft des Namens vom slawischen Begriff „timänie“, was so viel wie „morastige Gegend“ bedeutet. Möglich ist aber auch die Herkunft vom Altpolabischen dym (Mehrzahl dyminy) für Rauch, Dunst auf Grund der damaligen Brandrodungen. Adam von Bremen berichtete 1075 von der umkämpften Burg Dimine. Der Name wandelte sich u.a. von Dymine zu Dimin, latinisiert zu Dyminium, schließlich zu Demmyn und 1320 zu Demmin.
Nach einer Sage war es aber ganz anders: Zwei Prinzessinnen, welche die Burg „Haus Demmin“ erbauten, gelobten sich gegenseitig: „Dat Hus is din und min“. Daraus soll der Name der Burg und damit der Stadt entstanden sein.